4KG 062B – Niederwörresbach

Laufzeit: 1588-1966 (1997)
Umfang: 16 Kartons
Lfd. Nummern: 35
Akzessionsdatum: 2005
Findmittel: 1955, 2005
Signatur: 4KG 062B

Ev. Kirchengemeinde Niederwörresbach

In Niederwörresbach wurde wie in der gesamten Hinteren Grafschaft Sponheim 1557 die Reformation eingeführt. Zur Pfarrei gehörte auch Fischbach, das 1821 selbständige Gemeinde wurde. Im Gegenzug kam Veitsrodt als Filiale zur Kirchengemeinde Niederwörresbach. Die Niederwörresbacher Kirche wurde 1833 geweiht. 1845 errichtete Pfarrer Friedrich Adolf Koch eine Erziehungsanstalt für arme Mädchen, die 1894 an die Kreuznacher Diakonie-Anstalten überging.

Das Archiv der Evangelischen Kirchengemeinde Niederwörresbach besteht überwiegend aus Rechnungsunterlagen, die in Teilen bis zum Ende des 16. Jahrhunderts zurückreichen, und Amtsbüchern. Die Akten setzen erst Anfang bis Mitte des 19. Jahrhunderts ein. Hier liegen die Schwerpunkte auf dem Unterrichtswesen und den Grundstücken. Die Bauakten hingegen fehlen gänzlich.

Literatur: 950 Jahre Niederwörresbach, Niederwörresbach 1999; Becker, Rudolf, Beiträge zur Geschichte des Dorfes Niederwörresbach (Mitteilungen des Vereins für Heimatkunde im Landkreis Birkenfeld, Sonderheft 7, 1962); Heidrich, August, Verzeichnis der Pfarrer zu Niederwörresbach von 1568 bis 1745, in: Mitteilungen des Vereins für Heimatkunde im Landesteil Birkenfeld 5 (1931), S. 59-60; Knauthe, Günther, „Spelunke der Barmherzigkeit“. 140 Jahre Ev. Kinder- und Jugendheim Niederwörresbach, in: Heimatkalender des Landkreises Birkenfeld 1985, S. 94-98; Penningroth, Oskar, Pfarrer von Wörresbach (Niederwörresbach) bis 1798, in: MRKG 28 (1934), S. 17-20; Rosenkranz, Evangelisches Rheinland, Bd. 1, S. 106f.; Weber, Rudolf, 150 Jahre Evangelisches Kinder- und Jugendheim Niederwörresbach 1845-1995. Ein geschichtlicher Überblick, in: Glaube und Heimat 1995, 27/28, S. 7-10.

Ergänzende Archivbestände: 1OB 008 (Ortsakten); 1OB 030B (Konsistorium Birkenfeld); 4KG 052B (Fischbach/Nahe); 8SL 045 (Biografische Sammlung)