Kirchenkampf-Akten Präses Beckmann

Präses Joachim Beckmann (1901-1987) gehört unbestritten zu den namhaftesten Akteuren des rheinischen Kirchenkampfes. Der Pfarrer der Lutherkirchengemeinde in Düsseldorf positionierte sich schon sehr früh gegen staatliche Eingriffe in die Ev. Kirche und die Deutschen Christen. Trotz Dienstsuspendierung (1934), einem Aufenthaltsverbot im Regierungsbezirk Düsseldorf (1935) und einem Reichs-Redeverbot (1939) führte Joachim Beckmann sein Engagement innerhalb der Bekennenden Kirche unbeirrt fort.

Die Handakten von Joachim Beckmann sind wichtige Zeugnisse der Auseinandersetzungen zwischen der Bekennenden Kirche und den Deutschen Christen innerhalb der DEK, sowohl für das Rheinland als auch für das Reichsgebiet.

Die A-Serie des Bestandes, genauer der Schriftwechsel der Jahre 1935 bis 1945, liegt nun digitalisiert vor.

Findbuch

  1. A. Schriftwechsel von 1935 bis 1945
  2. B. Kirchenkampf im Rheinland
  3. B. 1 Evangelische Bekenntnissynode im Rheinland
    3.1.a. Allgemeine Rundschreiben
    3.2.b. Schriftwechsel der Synode und des Rates
    3.3.c. Provinzialkirchenrat
    3.4.d. Generalsuperintendent
    3.5.2 Rheinische Bekenntnisgemeinden
    3.6.3 Rheinisches Pfarrbruderschaft
    3.7.4 Ausbildungsamt, theologische Prüfungen
    3.8.5 Schulfrage, Katechetisches Amt
    3.9.6 Rechnungswesen der BK, Kollekten, Gehalt
    3.10.1.a. Schriftwechsel
    3.10.2.b. Legalisierung
    3.10.3.c. Eid
    3.10.4.d. Rechtsgutachten der BK
  4. C. Kirchenkampf in der DEK und ihren Gliedkirchen
    4.1.1.7. Kirchliches Jahrbuch 1933-1945 und Dokumente der Zeitgeschichte
    4.2.2. Neuordnung der DEK
    4.3.3. Bekenntnissynode der APU: Rat, Bruderrat, Präses, einzelne Synoden
    4.4.4. Ökumene und katholische Kirche
    4.5.5. Einzelne Themen: Kirchenfrage 1933, Kirchenwahl 1937, Gebetund Bußtagsgottesdienst 1938, Ordnungsblock
    4.6.6. Nachrichten aus einzelnen Kirchengebieten, insbesondere: Hannover, Schlesien, Württemberg